Mittwoch, 26 Mai 2021 20:22

Fridays for future und DIE LINKE sind sich einig

Fridays for future und DIE LINKE haben sich über kommunalpolitische Maßnahmen zum Klimaschutz ausgetauscht. „Wir haben in einer sehr sachlichen und freundschaftlichen Atmosphäre miteinander gesprochen. Dabei haben wir festgestellt, dass es weitgehende Übereinstimmungen gibt,“ erklärt dazu der Vorsitzende der Goslarer Linken Karsten Färber. Die Goslarer Ortsgruppe von Fridays for future hatte vor zwei Monaten allen Fraktionen im Goslarer Stadtrat einen kommunalpolitischen Forderungskatalog vorgelegt, über den Mitglieder von FFF und DIE LINKE diskutierten.

DIE LINKE befürwortet, dass diese Vorschläge auf einem gemeinsamen Workshop des Goslarer Stadtrats und der Verwaltung mit der FFF-Ortsgruppe beraten werden. „Wir erwarten von der Stadt, dass sie ein Klimaschutzkonzept erarbeitet und die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen mit den Forderungen von FFF abgleicht. Dann müssen so schnell wie möglich kommunale Maßnahmen ergriffen werden, um wirksame Beiträge für die Energiewende, die Bauwende, die Industriewende, die Agrarwende und die Verkehrswende zu leisten,“ schärft Färber der Goslarer Politik ein.

„Mit der Ausrufung des ‚Klimanotstands‘ würde Goslar ein Zeichen setzen, um auf die gefährlichen Folgen der Klimaerwärmung hinzuweisen. Danach muss sofort gehandelt werden. Als Linke fordern wir aber, dass alle Klimaschutzmaßnahmen sozial abgefedert werden. Die Finanzierung der sozial-ökologischen Wende muss insbesondere von den Reichen bezahlt werden, denn ihr Reichtum ist auf Kosten von Sozialabbau und Naturzerstörung erreicht worden,“ ergänzt Färber die linke Position zum Klimaschutz.