DIELINKE-Goslar.de - Nachrichten

Na und? Was ist daran so schlimm? Passiert doch alle Tage…

Doch was sich als zunächst als 08-15-Meldung liest, könnte sich als besonders brisantes Ereignis erweisen!

Die Fa. PLG mit Hauptsitz in Baddeckenstedt betreibt in Bad Harzburg seit 2016 ein großes Chemikalienlager. Ohne Umweltverträglichkeitsprüfung vom Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig genehmigt, soll es nun noch deutlich erweitert werden. Das Schema der Vorgehensweise folgt dem Erfolgsrezept von damals:
Vorgezogene Genehmigung des GAA, bautechnisch schon gestartet, quasi als Fait accompli, man schafft Tatsachen.
Vielleicht spukt in den Köpfen der Verantwortlichen ja folgende wenig charmante Begründung: Existiert erst einmal ein Scheißhaufen, kann man doch noch einen dazulegen…

PLG

Gelagert werden u.a. toxische Pflanzenschutzmittel und andere Chemikalien. Die neue Gesamtlagerkapazität soll zukünftig 22.764 Tonnen betragen. Lagergrundstück sei Bad Harzburg, Gödeckekamp 7, Gemarkung Harlingerode, Flur 23, Flurstück 29/6. Dort sollen die Stoffe gelagert, umgeschlagen und kommissioniert werden. Für die Erweiterung soll eine neue Halle mit drei neuen Lagerabschnitten errichtet werden.
Die Lagerkapazität von akut toxischen Stoffen soll verzehnfacht werden.
Unter Einhaltung der Lagerkapazität von 22.764 Tonnen für gewässergefährdende Stoffe soll laut BUND die Lagerkapazität von toxischen Stoffen oder Gemischen bestimmter Gefahrenkategorien von 199 auf 1.000 Tonnen erhöht werden, die Lagerkapazität von akut toxischen Stoffen oder Gemischen der Kategorie 1 oder 2 innerhalb der Lagerkapazität von 1.000 Tonnen von bisher unter 20 auf 200 Tonnen erhöht werden und die Lagerung oxidierender Flüssigkeiten oder oxidierender Feststoffe mit einer Lagerkapazität von 320 Tonnen neu hinzukommen. Mit dem Betrieb der Anlage soll im Juli 2020 begonnen werden.

Was veranlasst einen grünen Bürgermeister + Ratsmehrheit einer Stadt zu dem Plan, in ein Gewerbegebiet einer touristisch geprägten Region ausgerechnet einen solchen Betrieb anzusiedeln, ihn darüber hinaus extrem aufzublähen? Warum den Ruf einer Stadt als „Perle des Harzes“ derart massiven Gefahren aussetzen? Warum Einwohner und Natur ohne Not gefährden?

Pro:

  • Grundsteuer
  • Einige Arbeitsplätze
  • Geringe Gewerbesteuer (das meiste fließt in den Hauptsitz nach Baddeckenstedt ab)

Bitte setzen, die Liste der Negativ-Faktoren ist lang:

Contra:

Bitte lesen Sie hierzu "Auszug aus einem von vielen Widerspruchsschreiben", siehe Anhang         -

Leider ging im Jahre 2016 die Baugenehmigung still und leise, ohne bemerkenswerte Öffentlichkeit und mit nur geringer Gegenwehr des BUND über die Bühne. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung des GAA wurde durch genaue Konzeption über Ausmaß und Kapazität umgangen. Der Bau, man höre und staune, auch damals schon durch eine vorgezogene Baugenehmigung legalisiert, wurde früh in Angriff genommen.

Obwohl hunderte Einsprüche von besorgten und/oder betroffenen Bürgern vorliegen und man über deren Berechtigung noch nicht von Amts wegen entschieden hat, scheint die Erweiterung beschlossene Sache. Die Vorgehensweise birgt gering ausgeprägtes Taktgefühl. Das Amt wirkt, wie auch schon in 2016, eher wie ein wenig wählerisches Wirtschaftsförderunternehmen als ein Kontrollorgan.

Halten wir fest:

  • Ein Störfall in diesem Betrieb, der Mensch und Natur nachhaltig zerstören könnte, ist auch bei bester Vorsorge prinzipiell nicht auszuschließen.
  • Die Auswahl des Standortes in einem Karstgebiet mit permanenter Gefahr von Erdfällen ist fahrlässig
  • Die Vorteile, die Bad Harzburgs Bürger aus einer Erweiterung dieses Betriebes ziehen könnten, erreichen noch nicht einmal marginale Dimensionen.
  • Die Einsprüche der Bürgerschaft scheinen für die Entscheidung des GAA nicht wichtig zu sein.
  • Versicherungstechnische Fragen als Folge von Störfällen sind längst nicht geklärt.
  • Eine verantwortungsvolle Aufklärung aller Nachbarn (inklusive Windrichtungsbetroffene, Gewässernetzbetroffene…) ist nur unzureichend bis nicht erfolgt .
  • Die Zuständigkeiten im Havariefall sind nicht restlos geklärt
  • Rettungs-Schutzkonzepte sind unvollständig

Auszug aus den Kritikpunkten des BUND

Sonntag, 09 Februar 2020 18:52

Anhörung PLG

PLGAm 18.2. 2020 ist die Anhörung  der EinwänderInnen in Bad Harzburg gegen die Genehmigung des über 22 000 Tonnen großen Pestizidlagers.Nachdem der Rat und die Hauptverwaltung fast einstimmig für die Ansiedlung gestimmt haben hängte es jetzt vom Gewerbeaufsichtsamt ab über die Zulassung zu entscheiden. Die PLG hat eine Anwaltskanzlei engagiert, die auf ihrer Internetseite verspricht jede Genehmigung erfolgreich zu erlangen. Das Gutachten hat dann der TÜV Nord erstellt. Ein Profitunternehmen, welches in der Vergangenheit durch Skandale aufgefallen ist.Da steht u.a. wenn es zu einem Brand oder einer Explosion kommt, müsse die Bevölkerung keine Angst haben, da die Stichflamme mit großer Wucht alle toxischen Stoffe und Verbindungen in die Höhe schleudert und dann ist alles weg.
 
Es wäre sehr schön wenn auch Linke und natürlich nicht nur die zur Unterstützung teilnehmen würden. Je größer die Präsenz der BürgerInnen ist wäre unser Kampf gegen die Zulassung vielleicht erfolgreicher.
 
 
Termin : 18.2. 2020 um 10h im Rathaussaal Bad Harzburg
 
 
Mit solidarischen Grüßen
 
 
Gabriele
 
Donnerstag, 30 Januar 2020 14:21

Achtung ! Protokolle ! Achtung

Hallo!

Um euch die Gelegenheit zu geben, euch umfassend, auch über Interna des OV´s zu informieren, haben wir einen Zugang zu den OV-Protokollen generiert.

Zu diesem Zweck müsst ihr euch auf der Seite anmelden (wird noch eingerichtet) mit Benutzername und Passwort.

Menü: Partei - Ortsverbände - Bad Harzburg - Protokoll

Donnerstag, 30 Januar 2020 11:18

2020.01.30 PM OV Bad Harzburg

OVBADHARZBURGPressemitteilung des Ortsverbandes DIE LINKE Bad Harzburg

Am 29.1.2020 hat der OV DIE LINKE eine neue Doppelspitze für den Ortsverband gewählt. Einstimmig gewählt wurden Dieter Bornheimer und Gabriele Colodié. Dieter Bornheimer war Lehrer am Burgberg-Gymnasium Bad Harzburg und dürfte vielen seiner ehemaligen Schüler noch gut bekannt sein.

Gleichzeit wurde auch die Jahresplanung des OV DIE LINKE in Angriff genommen. Avisierte Themen sind u.a.:

  • Unterstützung des Bürgerbegehrens „Silberbornbad“.
  • Kritische Begleitung der Erweiterung des Gefahrstofflagers der PLGmbH.
  • Stammtisch zum Thema Renten und dem Problembereich Seniorendasein.
  • Bürgerstammtisch „Friedenspolitik und Defender 2020“.
  • Dr. Diether Dehm, bekannt aus seiner Buchlesung im Dezember, wird sich in einem öffentlichen Vortrag den Problemen der kleinen und mittleren Unternehmen widmen und in diesem Zusammenhang das nur wenig bekannte Mittelstandskonzept der Partei DIE LINKE näherbringen.
  • Öffentliche Vorführung des Films „Der marktgerechte Mensch“.
Dienstag, 28 Januar 2020 12:59

Einladung OV-Sitzung 2020.01.29

Einladung des OVś der LINKEN Bad Harzburg   Einladung vom: …………………………

Hiermit lädt der OV Bad Harzburg zur Mitgliederversammlung am 29.1.2020 ein.

Tagesordung:

  1. Protokollführung (bitte am Anfang der Sitzung bestimmen!)
  2. Antrag Dieter Bornheimer zum Übertritt in den OV Bad Harzburg
  3. Neuwahl der OV-Vorstandsprecherin/sprechers Bad Harzburg
  4. Verschiedenes

Veranstaltungsort Bräustübl Goslarsche Str.1a in Bad Harzburg um 18h.

Ich bitte Euch um Teilnahme, da es eine wichtige Wahl ist und wir in den kommenden Monaten schon den Wahlkampf für die Kommunalwahl vorbereiten müssen.

Mit solidarischen Grüßen

Gabriele

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Tagesordnungsergänzung MV des OV Bad Harzburg am 29.1.2020, Punkt „Verschiedenes“

Nach der Wahl wollen wir verschiedene Punkte diskutieren

  • Silberbornbad
  • PLG
  • Mittelstandsveranstaltung mit D.Dehm
  • „Seniorenaufstand“ Möglichkeiten mit Seniorinnen und Senioren ins Gespräch zu kommen
  • „Roter Panzer“
  • Bürgerstammtisch
  • Filmabende Vorschläge sammeln :Der marktgerechte Mensch ist finanziell vom KV genehmigt
  • Kommunalwahlkampf
  • TO nächste Sitzung u.a. Arbeitsweise von Vorständen, modifizierte GO, Jahresplan, OV-Dokumentensammlung, Sitzungslänge
Freitag, 10 Januar 2020 09:45

Sorge vor Umweltgefahr

Bürgermeister Abrahms und Rat stehen der Erweiterung des Firmengeländes der PLG größtenteils positiv gegenüber. Wir werden die Entwicklung beobachten...

Leserbrief aus der Goslarschen Zeitung vom 10.01.2020.

PLG Leserbrief vom 10.01.2020bitte auch nachlesen: Regional Goslar.de

https://regionalgoslar.de/waag-ruft-zum-widerstand-gegen-harzburger-chemielager-auf/

https://www.bund-westharz.de/

Der Schreiber wusste leider nicht um die Tatsache, dass BH kein Luftkurort mehr ist. Ändert aber nichts daran, dass er in der Sache recht hat...

Presseerklärung der Initiatoren des Bürgerbegehrens Silberbornbad

Wir danken allen Bürgern, die sich mit ihrer Unterschrift engagiert haben.

Die Kurstadt Bad Harzburg mit dem Focus auf touristische Attraktivität öffnet ihr Hallen- und Freibad in „Schildbürger“manier nur 5 Monate lang und das im Sommer. Mit Ausnahme der Sommerferien ist das Bad in den Ferien geschlossen. 

Das Silberbornbad befindet sich im Eigentum der  Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg GmbH, die eine 100% Eigengesellschaft der Stadt Bad Harzburg ist. Die Gesellschafterversammlung der KTW ist der Rat der Stadt Bad Harzburg, der Aufsichtsrat wird ständig durch den Rat mit dessen Mitgliedern besetzt.

Um den Bürgern und insbesondere den Kindern Bad Harzburgs zu besseren Öffnungszeiten des Silberbornbads zu verhelfen, entschlossen sich einige Bürger dies über ein Bürgerbegehren zu erreichen. Mit der Fragestellung „Sind Sie für die ganzjährige Öffnung des Silberbornbads?“, und der entsprechenden Begründung wurden  gültige 2423 Unterschriften gesammelt, mehr als nötig.(1860).

Durch den Verwaltungsausschuss  ist ein ablehnender Bescheid ergangen. In der Begründung werden 3 Punkte aufgeführt:

1)Das Bürgerbegehren richte sich an die Kommune, die sei aber für den Betrieb des Bades nicht zuständig.(das OVG in Lüneburg sieht  das etwas anders.Für Interessierte, das Urteil bzgl. Braunlage ist online verfügbar.)

2)Die Fragestellung sei irreführend.Nachdem in den Medien seit 2008 über die zunehmende Kürzung der Öffnungszeiten breit berichtet wird, sich Bürgerinitiativen gegen die Schließung gegründet haben, sich ein Förderverein etabliert hat, handelt es sich hier nicht um eine Erkundung der Bürgermeinung sonder um ein sehr konkretes Anliegen der Bad Harzburger Bürger, der Sportvereine und Schulen.Hinzu kommt die kommunale Verpflichtung der Kommune zum Grundschulcurriculum.: Kinder müssen mit dem Abschluss der Grundschule sicher schwimmen können.

3) und hier sind wir auch schon bei Punkt 3 der Ablehnung.Die Schulbehörde NI hat mit Runderlass vom  1.8.2012 verfügt, dass die Kinder geanu so diese Fähigkeiten erlangt haben müssen.Dies wird bestritten.

Wir zweifeln alle Ablehnungsbegründungen an und prüfen die Möglichkeit  der Klage .

Seitens der Stadt Bad Harzburg wird seit Jahren dargelegt, der Betrieb des Silberbornbads würde monatlich  100 000 E kosten.Diese Zahl ist niemals näher erläutert noch belegt worden. Aus diesem Grund ist  es nicht möglich, weder den Bürgern noch den Initiatoren des Bürgerbegehrens, für einzelne Positionen Verbesserungsvorschläge zu machen.Erstaunlich ist jedoch, dass urplötzlich 2 Monate verlängerte Öffnungszeiten möglich sind plus die – laut dem Hauptverwaltungsbeamten zu schwierige Hatix-Finanzierung-durch die KTW möglich sind.(honi qui mal y pense).

Drängende Fragen nach der

 - Verbesserung des Bädermanegements (z.B. Verbesserung der Kostendeckung im Vergleich zu anderen Bädern.Das Silberbornbad hat nur eine Kostendeckung von unter 30% während andere Bäder bis zu 60% schaffen.)

- Ausnutzen der Fördertöpfe , vor allem aus den Bereichen „energetische Förderun“ und der seit Jahren bestehenden Sportförderung auf Landes- und Bundesebene

- Verbesserung der technischen Ausstattung wie z.B.Wasseraufbereitung durch Membrantechnik, Photovoltaik, etc.

- Stärkung des Fördervereins

In der Vergangenheit wurde das Silberbornbad über die Gewinne der Stadtwerke, über das BK1 und den Verkauf des Wassers aus den eigenen Brunnen finanziert. Kommunale Bäder sind in der Regel defizitär, aber die Defizite können deutlich klein gehalten werden wenn man alle verfügbaren Ressourcen ausschöpft.

Die propagierte „probehalber Verlängerung der Öffnungszeiten“ wirkt wie ein Trostpflaster für den Bürger, dass, sollte es seinen Zweck erfüllt haben, natürlich wieder entfernt werden.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

OVBADHARZBURGLiebe Bad Harzburger,

bitte stellen Sie sich vor, Sie sind im Harzburger Rat, Bürgermeister oder An/Einwohner und müssten nach bestem Wissen und Gewissen einem Antrag zustimmen oder ihn ablehnen:

Die Firma PLG strebt eine Erweiterung ihrer Lagerflächen an. Gelagert werden gefährliche Pflanzenschutzmittel und andere Chemikalien.

Die Bisherige Genehmigung umfasst ein Grundstück, so groß wie ca. 5 Fußballfelder mit einem Volumen von 7800 Tonnen. Dieses Volumen soll verdreifacht werden.

Als Lagergrundstück ist Bad Harzburg, Gödeckekamp 7, Gemarkung Harlingerode, Flur 23, Flurstück 29/6. Dort sollen die Stoffe gelagert, kommissioniert und umgeschlagen werden.

Vorteile:

  • Bad Harzburg erhält Grundsteuer
  • Arbeitsplätze + ?

Nachteile:

  • Die Grundsteuer wird auch ohne Erweiterung schon gezahlt
  • Der Hauptsitz von PLG bleibt in Baddeckenstedt und damit auch nur dort die Gewerbesteuereinnahmen
  • Massive Bedenken von Umweltverbänden und Geologen (Erdfall, Karstuntergrund, die GZ hat darüber 2016 ausführlich berichtet)
  • Erhöhte Gefährdung des Grundwassers und Oberflächenwassers (nur 250 m von der tiefer gelegenen Radau entfernt) bei einem Störfall
  • Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie wies schon 2016 auf instabile Bodenverhältnisse hin (Gegenmaßnahme: Verstärkung von Statik und Bodenplatten)
  • Eine Ansiedlung der PLG in Goslar-Bassgeige wurde abgelehnt (Umgang mit wassergefährdeten Stoffen in der Nähe des Wasserschutzgebietes)
  • Lagerkapazität von akut toxischen Stoffen soll verzehnfacht werden
  • Emissionen in die Umgebungsluft durch Lagerhallenlüftung

Wir denken, auf diesen Antrag kann es nur eine Entscheidung geben: Die Ablehnung!

Weit gefehlt! All diese Faktoren haben schon 2016 weder Rat noch Hauptverwaltung davon abgehalten, sich für die Ansiedlung stark zu machen.

Wir meinen: Es ist schwer nachvollziehbar, dass sich eine Kommune, die sich als staatlich anerkanntes Heilbad und Kurstadt vermarktet, auf ein Gefahrstofflager stolz ist (IHK Braunschweig vom Juni 2019).

Bad Harzburg profitiert nur von der Grundsteuer, aber zum Preis einer erhöhten Gefährdung von Mensch und Natur.

Aus den aufgeführten Gründen ist einer Erweiterung um die dreifache Menge an Gefahrenstoffen nicht zuzustimmen. Es sei denn man ist so zynisch, dass man meint, die Gefahr ist jetzt halt da; da kommt es auf ein „mehr davon“ auch nicht mehr an.

Siehe auch: https://regionalgoslar.de/bund-warnt-vor-ueber-22-000-tonnen-giftiger-stoffe-in-der-kurstadt/

2019 05 Lagekarte PLG Erweiterung

Bitte beachten Sie die Veranstaltung des BUND am 29.11. im Gewerbegebiet Bad Harzburg am Gödeckekamp 7 14:30 Uhr

Zum Antrag Teil 1

Zum Antrag Teil 2

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Chemikaliensicherheit/seveso_richtlinie_verordnung_bf.pdf

Freitag, 15 November 2019 10:51

Presseerklärung DIE LINKE, OV Bad Harzburg

hatixZum Artikel : „Kurstadt bremst beim Hatix vom 7.11.2019“

Kommunale Verwaltung schafft Transparenz?

Das Prinzip der Öffentlichkeit ist ein Grundsatz kommunaler Demokratie. In §64 der niedersächsischen Kommunalverfassung lautet der erste Satz: “Die Sitzungen der Vertretung sind öffentlich, soweit nicht das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner den Ausschluss der Öffentlichkeit erfordern“. Eine solche Begründung fehlt. Öffentlich vor Monaten Hatix in der Ratssitzung abhandeln und dann nicht-öffentlich kippen? Beschlüsse, die in der Nicht-Öffentlichkeit gefasst werden, bergen zum einen die Gefahr für nichtig erklärt zu werden, zum anderen gibt die fehlende Transparenz gibt viel Raum zu Spekulationen.Dieses Beispiel zeigt, wie wünschenswert und im Interesse aller Bürger es wäre, wenn Bad Harzburg, dem Beispiel Braunschweigs folgend, endlich das Informationsfreiheitsgesetz einführen würde.

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