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arbeitsunrecht in DeutschlandHorrojobs in Deutschland? Diese Seite deckt unfaire Praktiken der Arbeitgeber auf und startet fantasievolle Gegenwehr!

1.mai dielinkeDer 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Es ist auch ein Tag um für Demokratie zu kämpfen. Denn die Mehrheit der Bevölkerung muss von ihrer Arbeit leben und besitzt keine Fabriken oder Milliarden-Vermögen. In Goslar wurde nicht nur an die Missstände zum Thema "Arbeit" erinnert. Die Themen waren sehr vielfältig. Ein Hinweis darauf, dass die Unzufriedenheit mit bisherigen politischen Lösungen auf vielen Feldern massiv wächst.

Für "Arbeit" gilt: Das Versprechen der sozialen Marktwirtschaft, dass jeder, der sich anstrengt, auch zu Wohlstand kommen kann, gilt im Zeitalter von Niedriglöhnen nicht mehr. Das Leben zu planen und eine Familie zu ernähren wird immer schwerer. Mieten fressen die Löhne auf und gerade diejenigen, die sich um Alte, Kranke oder Kinder kümmern, werden oft mies bezahlt. Weit mehr als die eigene Leistung entscheidet die Herkunft über die Chance auf ein gutes Leben. Die Vermögensungleichheit ist so hoch wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten.

Wir stehen auf gegen Leiharbeit, Befristungen ohne sachlichen Grund, Missbrauch von Werkverträgen & Scheinselbständigkeit. Wir kämpfen für u.a. auch für:

  • den Schutz der Lebensleistung durch längeres Arbeitslosengeld 1, ein Ende der Pflicht jeden unterbezahlten Job annehmen zu müssen und eine soziale Mindestsicherung. Denn Hartz IV ist Lohndrückerei
  • Ein Rentensystem wie in Österreich, wo alle in die Rentenkasse einzahlen und das vor Altersarmut schützt
  • Eine Pflegeversicherung die pflegende Menschen vor dem Ruin schützt
  • Einen Mietendeckel der den Mietwucher stoppt
  • Eine Vermögens- und Erbschaftssteuer die den Geldadel in die Pflicht nimmt
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ArmutIn Deutschland gibt es erheblich mehr Niedriglohnjobs als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer neuen Analyse, die dem «nd» vorab vorlag. Für die Studie wurde erstmals nicht nur der Hauptberuf von Beschäftigten betrachtet, sondern auch ihre Nebentätigkeiten. Dies war möglich, weil hierzu nun ausreichend Informationen vorliegen

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LeiharbeitEinem Mann wird gekündigt. Die selbe Stelle wird ihm als Leiharbeiter zu 70% des alten Lohnes angeboten. Um eine Sperre für Arbeitslosengeld zu vermeiden, muss der Mann akzeptieren. Aprilscherz oder unsoziale Auswüchse neuerer Arbeitsmarktpolitik?

Zur Aufklärung....

HARTZ4Sie sind aufstockender Niedriglöhner? Dann bereiten Sie sich schon einmal auf eine großen Schock vor:

Der Niedriglohnsektor in Deutschland boomt, über eine Million Betroffene müssen mit Hartz IV aufstocken. Ökonomen vom Ifo-Institut wollen Betroffene nun angeblich aus dieser "Falle" befreien – mit rigorosen Einschnitten, die sie noch ärmer machen. Die Union will dies mittragen. Scheinheiligerweise heißt dieses Programm „Raus aus der Niedriglohnfalle“. Ein Name, der das Gegenteil seiner Wirkung suggeriert, an Zynismus kaum zu überbieten.

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mindestlohn2Deutschland ist nach neuesten Erhebungen im Schlussdrittel, geht es um die Höhe des Mindestlohns (Luxemburg z.B. über 11 € !

Einer von Fünf Beschäftigten arbeitet im Niedriglohnsektor, auch zum Mindestlohn von 9,19 Euro. Wie hoch der Mindestlohn sein müsste, um nach 45 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen, hat Susanne Ferschl die Bundesregierung gefragt. 

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/mindestlohn-ist-niedriglohn/

Seit gut 100 Jahren gilt in Deutschland fast durchgängig die Höchstarbeitszeit von zehn Stunden pro Tag. Unions-Politiker wollen sie nun kippen - wegen „Konjunkturrisiken“.

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Der Wirtschaftswissenschaftler Heinz-Josef Bontrup zeigt im NachDenkSeiten-Interview, dass Merkels Arbeitsmarktpolitik alles andere als Grund zu jubeln gibt. „Merkel steht uneingeschränkt für eine neoliberale Umverteilung von den Arbeits- zu den Kapitaleinkünften“, sagt der Professor mit Schwerpunkt Arbeitsökonomie. Bontrup verweist auf eine Arbeitsmarktpolitik, „die zu Lasten der Gewerkschaften, Beschäftigten und Arbeitslosen“ geht und zu einer immer ungleicheren Einkommensverteilung führt. Von Marcus Klöckner.

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„Die Bundesregierung ruht sich auf guten Arbeitsmarktdaten aus. Doch der Arbeitsmarktboom geht überwiegend auf eine konjunkturelle Hochphase zurück. Vieles spricht dafür, dass dieser Aufschwung derzeit endet. Um die Erwerbslosigkeit dauerhaft niedrig zu halten, braucht es deshalb einen grundlegenden politischen Kurswechsel. Gute, stabile Beschäftigungsverhältnisse, Arbeitszeitverkürzung und ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor sind die wichtigsten Schritte“, kommentiert Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter: